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Willkomen auf der Homepage von Manuel Wyss ...


Ich freue mich, euch aktuell über meine Erlebnisse zu berichten!
Viel Spass auf meiner Homepage!

Euer Manuel

Berlin Marathon

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Nach meinem letzten Marathon in Berlin 2011 wollte ich schon immer wieder diese geniale Stimmung, diese unglaubliche Athmosphäre mit über 40'000 Teilnehmern nochmals geniessen. Der Formaufbau stimmte, um die grosse Hürde 2.30h zu unterbieten, doch ein Muskelfaserriss 6 Wochen vor Berlin liess mich zweifeln, ob ich es überhaupt zum Brandenburger Tor schaffe. Keinen KM bin ich in der Zeit gelaufen, ich versuchte mich Schwimmen, Aquajoggen und Radfahren fit zu halten. So stellte ich mich an die Startlinie, um einfach ein Teil dieses genialen Ereignisses zu sein.

Sofort nach dem Startschuss suchte ich die Gruppe um Anna Hahner, die genau diese 2.30h unterbieten wollte, und es auch geschafft hat. So waren die ersten KM sehr gleichmässig, und es fühlte sich nicht schnell oder nicht zu schnell an. Doch schon nach 5KM regten sich meine Beine, meine Zehen, Füsse, meine Knöchel und Knie, alles machte sich bemerkbar. Die Muskeln wurden härter, und die ganze Stützmuskulatur inkl Hüftbeuger schmerzten. So liess ich bei KM 7 abreissen, und lief einfach mein eigenes Tempo. Mein Ziel war einfach die Finishline. Ich hatte einige Kämpfe in meinem Geist auszufechten, ob es Sinn macht oder nicht. Aber ich wollte einfach Teil dieser Masse sein, und das Gefühl einsaugen und geniessen. Ich hab vor dem Rennen mit mir vereinbart, dass ich nur aufhöre oder aufgeben werde, wenn der Muskelfaserriss wieder aufreisst. Mit Wolfgang Erlacher, mein Ostheopat und Physiotherapeut - DANKE auf an dieser Stelle fürs fitmachen - haben wir lange und intensiv daran gearbeitet, mich wieder fit zu kriegen. So war ich glücklich und äusserst zufrieden, nach knappen 3h das Ziel vor dem Bundestag erreicht zu haben.

Meine Motivation ist gross, wieder zurückzukommen und richtig schnell zu laufen! Vorerst ist jetzt mal ein bisschen Pause angesagt, bevor es wieder mit geregeltem Training weitergeht!

Euer Manuel

Wieder einmal IM Switzerland

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Nach dem Wings for Live World Run habe ich ein wenig Pause gemacht, erholt und der IM Switzerland war auch noch weit weg.
Einiges an Trainingskilometern konnte ich sammeln. Ein neues Ziel habe ich auch schon fixiert, da ich beim Wings for Live Hermann Achmüller kennen gelernt, DER Tempomacher in der Marathonszene. Er hat mir angeboten beim Berlin Marathon im September das Tempo zu machen, um unter 2.30h zu laufen. Gesagt, getan und angemeldet. Da schauen wir dann mal.

So bin ich v.a. gelaufen, wenig Training im Wasser und auf dem Rad gemacht. Beim Night Run in Grosspetersdorf konnte ich testen über 10km - ich kam als 3. mit 33.24min ins Ziel. Mit den Problemen der letzten Jahre mit Achillessehne und den wenigen KM durfte ich zufrieden sein. Und es geht wieder in die richtige Richtung - und das schmerzfrei!

So kam der IM Switzerland näher und näher. Lediglich zweimal bin ich im Vorfeld mit Neopren geschwommen, und einmal war ich mit dem Zeitfahrrad 165km unterwegs. Mein Ziel für den Tag war eine Stunde schwimmen, 5.15h radfahren und 3h laufen. Diese Einschätzung war gar nicht so verkehrt.

Bereits 200m nach Schwimmstart dachte ich ans aufgeben, da ich erstmals Schwierigkeiten mit Atmen hatte. Ich bekam nicht richtig Luft, hatte echt Schwierigkeiten mit Engegefühl im Neopren. Ich sagte mir einfach, ruhig schwimmen und dass ich es einfach nicht gewohnt bin mit Neopren zu schwimmen. Gefühlt langsam ging es weiter und ich schwamm die 3,8km in 1.01h einfach ab. Wechselbeutel schnappen, Neopren aus- und Radschuhe und Helm anziehen. Und für mich Neuland sofort aufs Tixi-Klo. Das war das erste Mal in meiner Triathlonzeit, dass ich einen Boxenstopp einlegen musste, bevor ich aufs Rad steigen konnte! So kam meine lange Wechselzeit zustande :-) Rauf aufs Rad und Druck geben - doch nach dem Toilettengang war einfach keine Kraft in den Beinen, ich hatte die schlechtesten Beine je. Doch auch da blieb ich ruhig und versuchte einfach zu treten, und nicht so viel nachzudenken. Ich wurde sehr oft überholt, und mein Betreuer Reto meinte, dass es wie bei einem Kaffeekränzchen ausschaut. Aber es ging einfach nicht schneller. Ab Km 100 fühlte ich mich merklich besser, ein wenig Kraft kam in die Beine zurück und holte wieder einige meiner Mitstreiter ein. Die 2. Runde fuhr ich 5min schneller und so stieg ich nach 5.16h ungefähr an 160. Position overall vom Rad. Die ganzen Radklamotten ausziehen, Laufshirt und -hose anziehen und los ging es. Schnell merkte ich, dass die vielen Km im Training etwas gebracht hatten und dass ich wenigstens die Laufbeine am Morgen eingepackt hatte! Ich bremste mich leicht, damit ich nie unter 4min/km lief. Trotzdem überholte ich Athlet um Athlet, und hatte riesig Spass, ich war einfach froh und dankbar, dass ich wieder laufen durfte und keine Schmerzen hatte! In Runde 2 rief mir Brett Sutton zu: "It doesn't look like running - it's flying". Und es fühlte sich wirklich gut an. Und so arbeitete ich mich auf den 42,2km bis auf den 21. Platz overall und auf den 2. Platz in meiner Agegroup nach vorne. Nach 9.26h lief ich mehr als glücklich ins Ziel!

Die Woche drauf blieb ich in der Schweiz und erholte mich in Davos in den Schweizer Bergen. 4 Tage ohne Sport und dann mit leichtem Wandern gab ich dem Körper ein wenig Zeit sich zu erholen. Nun heisst es aber wieder in den Rhythmus kommen für den Berlin Marathon.

Ich halte Euch auf dem Laufenden!

Euer Manuel

Was soll ich sagen...

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Night Run Grosspetersdorf Meine Beiträge sind sehr unregelmässig, nicht aktuell. Ich versuche mich zu verbessern, so dass regelmässig News zu lesen sind!

Sehr viel hat sich nicht getan seit dem letzten Eintrag.

Meine Sehen zwickt nicht mehr, alles wieder gut, ich kann wieder "normal" trainieren, ohne aufpassen zu müssen, dass mir irgendetwas weh tut!

Februar, März und April standen ganz im Zeichen von viel Reiserei an all die Testschwimmen mit sailfish. Daher hab ich einfach nach Lust und Laune trainiert, und was sich
zeitlich ausgegangen ist. Angemeldet hab ich mich für den Wings for Live Run in München. So war das Ziel klar, lange laufen :-)

Schon sehr lange her...

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seit meinem letzten Blogeintrag!

Passiert ist nicht so viel! Nach der verletzungsbedingten Absage des München Marathons entschieden wir uns kurzfristig für einen Urlaub in Kanada und USA. 3 Wochen lang Füsse hochlegen und einfach nur geniessen! Das hat dem Körper aber auch der Seele gut getan!

Als Abschluss des Jahres bin ich dann wieder einmal in Seekirchen beim Silvesterlauf (5,8km) mitgelaufen. Ich konnte nicht so recht vorne mithalten, es war einfach zu schnell! Die jungen Läufer waren von Beginn auf und davon - die meisten sind halb so alt :-) Als 9. lief ins Ziel, und erster Ü40 Läufer :-).

Nun bin ich wieder einfach nach Lust und Laune am trainieren. Momentan stehe ich täglich auf den Langlauf Skier und verbessere meine Technik im klassischen Langlauf. Die 80cm Schnee und der tägliche, stahlblaue Himmel laden zum Sporteln draussen ein! Es ist herrlich und einmal eine andere Bewegung. Bald geht es aber wieder los mit Schwimmen, Radfahren und Laufen. Mal schauen, welche Rennen dieses Jahr auf dem Programm stehen. Fix ist mal Anfang Mai der Wings for Life Run in München und der Ironman Switzerland. 2, 3 andere Rennen kommen sicher noch dazu!

Eine gute Zeit!

Euer Manuel

Fuschlseelauf

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Sehr kurzentschlossen startete ich mich beim Fuschlseelauf (12km mit 250 Höhenmetern) am letzten Wochenende. Bin ich doch sehr oft in Fuschl beim Mohrenwirt und bei dem Wetter ist die Gegend ein Traum!

Wie die Feuerwehr ging es los nach dem Startschuss. Zu dritt lief die Spitzengruppe kurz vor mir, ich wusste nicht genau, wie es um meine Beine steht nach dem Inferno Triathlon von vor einer Woche. Daher liess ich es ruhig angehen. Den ersten KM war für die 3 unter 3 Minuten schon vorbei, das war einfach zu schnell für mich. Bereits bei KM 2 liess der Vorjahressieger reissen und ich konnte ihn ein- und gleich überholen. Ebenso mit dem 2. Läufer, jedoch bei KM 5. Der letzte verbliebene und spätere Sieger war jedoch weg und nicht mehr gesehen. Ich wurde ebenfalls noch von einem Läufer gestellt 3km vor Schluss. Ich hatte in einer waldigen mit Wurzelübersäten Passage noch Bodenkontakt, konnte mich aber schnell wieder aufraffen und auf die Strecke zurück und konnte den dritten Rang mit einer Zeit von 44.30min ins Ziel bringen!

Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung, und Podest ist immer genial. Ich hätte nicht gedacht, dass ich bereits wieder so laufen kann nach den 5600 Höhenmetern vom Inferno. Nun heisst ein wenig erholen und dann geht es in die Vorbereitung auf den Marathon in München.

Euer Manuel

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Presse

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